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Workshop in den internationalen Wochen gegen Rassismus: Diskriminierung erkennen und handeln

19. März 2025 | 16:00-19:30 Uhr | Jubez, Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe

Wo fängt eigentlich Diskriminierung an? Wo findet sie statt und auf welche Art? Wer erlebt in unserer Gesellschaft Diskriminierung? In diesem Workshop werden wir darüber ins Gespräch kommen und durch praktische Übungen Mechanismen von Diskriminierung besser verstehen. Wir schauen uns an, wie wir selbst darin verstrickt sein können und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, wie auf Diskriminierung im eigenen Umfeld reagiert werden kann. Außerdem werden wir kurz über die rechtliche Lage informieren und schauen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor Diskriminierung schützt.

Der Workshop ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen.

Die Anmeldung erfolgt über das untenstehende Formular.

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Anti-Asiatischer Rassismus

26. April 2025 | 09:00-17:00 Uhr | Haus der Jugendverbände Anne Frank, Moltkestraße 20, 76133 Karlsruhe

Die Veranstaltung findet in Deutscher und Englischer Lautsprache statt. The event will be held in German and English spoken language. 11 Uhr Ankommen und Begrüßung 11:30 - 13 Uhr Dr. Kien Nghi Ha "Anti-Asiatischer Rassismus – Eine Einführung" Vortrag mit Fragerunde Asiatisch diasporisches Leben in Deutschland und anti-Asiatischer Rassismus stellen gesellschaftlich wenig beachtete Themen dar, die auch in der Kultur- und Wissenschaftslandschaft bisher nur sporadisch und punktuell bearbeitet werden. In den letzten Jahren hat der anti-Asiatische Rassismus mit Corona-Bezügen durch die schlaglichtartige Medienberichterstattung eine kurzzeitige Sichtbarkeit erzeugt, die inzwischen wieder verschwunden ist. Diese blinde Flecken stehen in einer geschichtlich tradierten Praxis der Entinnerung und Amnesie, die mit weitreichenden kolonial-rassistischen Diskursen und Konstruktionen in Verbindung steht. Auch der zeitgenössische Rassismus mit anti-Asiatischem Bezug ist nach wie vor durch eine Unsichtbarmachung geprägt, in der betroffene Communities kaum zu Wort kommen. Kien Nghi Ha ist promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler und leitet den Arbeitsbereich Postcolonial Asian German Studies am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen. Zuvor hat er an der New York University sowie an den Universitäten in Bremen, Heidelberg und Bayreuth geforscht. Als Kurator hat er u.a. in Berlin im Haus der Kulturen der Welt, im Sinema Transtopia und im Hebbel am Ufer-Theater verschiedene Projekte über asiatische Diaspora realisiert und wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ausgezeichnet. Er hat zahlreiche Bücher zu postkolonialer Kritik, Rassismus, Migration und Asian Diaspora veröffentlicht. Zuletzt sind die Sammelbände „Asiatische Deutsche Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond“ (Assoziation A, 2012/2021) und „Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin“ (Assoziation A, 2024) erschienen. Für 2025 ist der Band „Anti-Asian Racism in Transatlantic Perspectives: History, Theory, Cultural Representations and Social Movements“ (transcript) geplant. 15 - 19 Uhr Breaking the silence- Empowerment-Workshop für Menschen die Anti-Asiatischen Rassismus erfahren - mit Sun Hee Martischius In diesem Workshop befassen wir uns mit einer Form des Rassismus, die in deutschen Kontexten oft nicht besprochen wird. Wie können wir unsere Erfahrungen hör- und sichtbar machen? Wie können wir gemeinsam laut sein und für unsere Rechte einstehen und kämpfen? Was brauchen wir, um uns sicher und unterstützt zu fühlen? Es wird viel Raum für Austausch und Emotionen geben. Wir arbeiten mit kreativen Methoden, wie zB. Körperarbeit und Stimme, suchen nach Joy und widerständigen Strategien mit Fokus auf Selfcare und Community Care. Die Einladung gilt für alle Menschen, die Anti-Asiatischen Rassismus erfahren. Falls ihr euch in eurer Positionierung nicht sicher seid, nehmt gerne Kontakt auf. Sun Hee Martischius (sie/ihr, www.sunhee.de) arbeitet an der Schnittstelle Kunst und politische Bildung. Ihre Themen sind Macht und intersektionale Diskriminierung mit Fokus auf (anti-asiatischem) Rassismus, Sexismus, Klassismus und Adultismus. Außerdem sind Selfcare als widerständige Praxis, Empowerment und Community Building ihre Herzensangelegenheiten. Gemeinsame Lern-und Dialogräume eröffnen, Embodiment und trotz aller Schwere die Suche nach dem Glitzer sind Grundsätze, die immer in ihre Arbeit mit einfließen. Während des Fachtags könnt ihr außerdem dem Fotoausstellung von Sun Hee Martischius "Mein Leben - Dein Rassismus" sehen. In English: 11 AM Arrival and Welcome 11:30 AM - 1 PM Dr Kien Nghi Ha ‘Anti-Asian Racism - An Introduction’ Lecture with Q&A session Asian diasporic life in Germany and anti-Asian racism are topics that have received little attention in society and have so far only been dealt with sporadically and selectively in the cultural and academic landscape. In recent years, anti-Asian racism with corona references has generated a brief visibility through spotlight-like media coverage, which has since disappeared again. These blind spots are part of a historically traditional practice of de-memory and amnesia, which is linked to far-reaching colonial-racist discourses and constructions. Contemporary racism with anti-Asian references is also still characterised by an invisibilisation in which the affected communities hardly have a voice. Kien Nghi Ha holds a doctorate in cultural and political science and is head of the Postcolonial Asian German Studies department at the Asia-Orient Institute at the University of Tübingen. He has previously conducted research at New York University and at the universities of Bremen, Heidelberg and Bayreuth. As a curator, he has realised various projects on the Asian diaspora at the Haus der Kulturen der Welt, Sinema Transtopia and the Hebbel am Ufer-Theater in Berlin, among others, and was awarded the Augsburg Science Prize for Intercultural Studies. He has published numerous books on postcolonial criticism, racism, migration and the Asian diaspora. Most recently, the anthologies ‘Asian Germans Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond’ (Association A, 2012/2021) and “Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin” (Association A, 2024). The volume ‘Anti-Asian Racism in Transatlantic Perspectives: History, Theory, Cultural Representations and Social Movements’ (transcript) is planned for 2025. 3 - 7 PM Breaking the silence - empowerment workshop for people who experience anti-Asian racism - with Sun Hee Martischius In this workshop we will deal with a form of racism that is often not discussed in German contexts. How can we make our experiences audible and visible? How can we be loud together and stand up and fight for our rights? What do we need to feel safe and supported? There will be plenty of space for exchange and emotions. We will work with creative methods, such as bodywork and voice, looking for joy and resistant strategies with a focus on self-care and community care. The invitation is open to all people who experience anti-Asian racism. If you are not sure about your positioning, please get in touch. Sun Hee Martischius (she/he, www.sunhee.de) works at the intersection of art and political education. Her topics are power and intersectional discrimination with a focus on (anti-Asian) racism, sexism, classism and adultism. She is also passionate about self-care as a resistant practice, empowerment and community building. Opening up shared learning and dialogue spaces, embodiment and the search for glitter despite all the heaviness are principles that always flow into her work. During the conference you can also see the photo exhibition by Sun Hee Martischius ‘My Life - Your Racism’.

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Mit unserer Beratung bieten wir schnelle und professionelle Hilfe an. Wir geben eine erste Einschätzung in Hinblick auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und zeigen mögliche Vorgehensweisen auf.

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