Neuigkeiten

2. Juli 2023

Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Die Website zur Reformierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist online! Wir sind eine der deutschlandweiten Mitgliedsorganisationen des Bündnisses. Das Bündnis besteht aus zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und Communityorganisationen. Hier könnt Ihr Euch dazu informieren, weshalb das Gesetz aktuell nicht ausreicht und was unsere Forderungen sind: https://agg-reform.jetzt/

16. November 2022

AniKA – Ankommen in Karlsruhe

Wir sind Mitglied im Bündnis AniKA. Hier findet ihr uns auf der Website: https://www.anika-net.de/event/anti-discrimination-office/ Weitere Infos zu AniKA findet ihr hier: Web: www.anika-net.de ➡ Instagram: https://www.instagram.com/anika.ankommen.in.karlsruhe/ ➡ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/anika-arriving-in-karlsruhe/

25. Juli 2022

Die ADS bei der „Spiel mit!“- Aktion des stja

Die ADS Karlsruhe war am Donnerstag, 21. Juli bei der großen „Spiel mit! “-Aktion des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe für alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren dabei. Der Eintritt war frei. Das Team der ADS Karlsruhe war mit einer Button-Maschine, den vielfältigen Ausmalbildern von KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen (KiDs_Ausmalbuch_Web), Bunt- und Hautfarbenstiften sowie Kinderbüchern, die die Diversität und die vielfältigen Lebensrealitäten unserer Gesellschaft widerspiegeln sollen, mit dabei. „Spiel mit!“ bedeutete an diesem Tag aber auch: Trommelangebote, eine Hüpfburg, Trampolinspringen, Sprungturm, Kettcar-Wettrennen, Farbschleuder, virtuelle Bewegungsspiele, Mitmachzirkus, Kinderschminken, Bogenschießen, Freiluftatelier und das Bühnenprogramm auf der Kulturbühne von DAS FEST, das direkt im Anschluss von „Spiel mit!“ begann. „Spiel mit!“ war der Aufruf, wieder in Bewegung zu kommen, über das gemeinsame Spielen auf ganz unterschiedliche Art und Weise in den Kontakt miteinander zu gehen und ein Zeichen des Danks für die Entbehrungen der letzten zwei Jahre.

1. Juli 2022

01. Juli - Tag gegen Antimuslimischen Rassismus

Am 01. Juli findet jedes Jahr der bundesweite Tag gegen antimuslimischen Rassismus statt. Antimuslimischer Rassismus bezeichnet eine Form von Rassismus, die sich gegen Muslim*innen sowie Menschen richtet, die als Muslim*innen wahrgenommen werden. Der Tag entstand durch den Fall von Marwa El-Sherbini, die am 01.07.2009 im Dresdener Landgericht ermordet wurde. Zuvor war Marwa El-Sherbini mit ihrem Kind auf dem Spielplatz, als ein Mann sich ihr gegenüber rassistisch äußerte. Es kam bis zu einer Gerichtsverhandlung, bei der der Täter Marwa El-Sherbini mit 18 Messerstichen tötete. Auch ihr Mann wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt. Ihr 3-jähriger Sohn wurde Zeuge ihres gewaltvollen Todes. Der Mord an der schwangeren, 32-jährigen Pharmazeutin aus Ägypten wurde auch international zum Beispiel dafür, welche Folgen antimuslimischer Rassismus haben kann. Dieser Fall und viele weitere sind Gründe dafür nicht wegzuschauen und laut zu sein! Weitere Informationen zum Thema antimuslimischer Rassismus gibt es hier. Dort kannst du auch Fälle von antimuslimischem Rassismus, die du entweder selbst erlebt oder beobachtet hast, melden. Das ist wichtig, damit auf die Relevanz des Themas aufmerksam gemacht werden kann! Außerdem empfehlen wir euch das Buch „Die Erfindung des muslimischen Anderen“ von Anna Sabel und Özcan Karadeniz.

8. April 2022

8. April - Internationaler Tag der Rom*nja und Sinti*zze

Heute ist der Internationale Tag der Rom*nja und Sinti*zze. An diesem Tag soll an den bis heute sehr präsenten Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze erinnert werden und auch an die Bürgerrechtsbewegung der Sinti*zze und Rom*nja, sich gegen Diskriminierungsstrukturen einzusetzen. Unter anderem versuchten sie jahrzehntelang zu erreichen, dass Deutschland den Porajmos, die rassistische Deportation und Ermordung von Sinti*zze und Rom*nja während des Nationalsozialismus anerkennt, was jedoch durch Deutschland erst 1982 erfolgte. Auch aus Karlsruhe wurden Sinti*zze und Rom*nja deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Ihr könnt darüber hier und hier lesen (Achtung: in beiden Artikeln wird die diskriminierende Bezeichnung für Sinti*zze und Rom*nja verwendet. Wir weisen darauf hin, weil diskriminierende Bezeichnungen bei Betroffenen zu (Re)Traumatisierung führen können). Der Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja, der auch oft verschränkt ist mit anderen Diskriminierungsstrukturen, wie sozialer Benachteiligung, hat auch in Deutschland eine lange Geschichte. Hier könnt ihr euch unter anderem darüber informieren, welche Stereotype bis heute wirken, wie diese entstanden sind und welche konkreten Auswirkungen das auf das Leben der betroffenen Menschen hat. Auch in Bezug auf den Krieg in der Ukraine ist die Diskriminierung von Rom*nja für die Betroffenen von lebenswichtiger Relevanz, da ihnen der Grenzübertritt und eine gleiche Versorgung in vielen Fällen erschwert oder verwehrt wird. Ihr könnt hier darüber lesen. Wie Rom*nja sich gegenseitig in den dieser schweren Zeit mit aller Kraft unterstützen, findet ihr hier. Am 22. September 2022 wird bei dem Fachtag der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe zum Thema Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja der Aktivist und Buchautor Gianni Jovanovic einen Vortrag zu Intersektionaler Diskriminierung halten. Außerdem liest die Karlsruher Bürgerrechtlerin Anita Awosusi aus ihrem Roman „Vater unser. Eine Sintifamilie erzählt“. Falls ihr mehr über das Thema erfahren wollt, schaut doch mal auf diesen Seiten vorbei: https://www.romnja-power.de/ https://dokuzentrum.sintiundroma.de/ https://www.sinti-roma.com/

31. März 2022

Antidiskriminierungsbeauftragte stellt Jahresbericht vor

Pressemitteilung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Berlin, 16. August 2022) Die Zahl der gemeldeten Fälle von Diskriminierungen in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das zeigt der Jahresbericht 2021 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, den die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Die Zahl der gemeldeten Fälle von Diskriminierungen in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das zeigt der Jahresbericht 2021 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, den die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Im Jahr 2021 gab es mehr als 5.600 Beratungsanfragen an die Antidiskriminierungsstelle, die mit einem vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützten Diskriminierungsmerkmal zusammenhingen. Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Antidiskriminierungsstelle, die 2006 gegründet wurde. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr (6383) ist auf weniger Anfragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, insbesondere zur Maskenpflicht, zurückzuführen. Die Anzahl der Beratungsanfragen zu allen anderen Diskriminierungen blieb unverändert hoch. „Die Zahl der uns geschilderten Diskriminierungsfälle ist alarmierend. Sie zeigt aber auch, dass sich immer mehr Menschen nicht mit Diskriminierung abfinden und Hilfe suchen“, sagte die Beauftragte bei der Vorstellung des Jahresberichts. Ataman appellierte an alle Menschen, die Diskriminierung erleben, dagegen vorzugehen – wenn nötig vor Gericht. An die Bundesregierung richtete sie die Forderung, Betroffenen bessere Möglichkeiten zu geben, ihre Rechte durchzusetzen – etwa durch eine Verlängerung der Fristen und durch ein Verbandsklagerecht. „Das deutsche Antidiskriminierungsrecht muss endlich internationalen Standards entsprechen. Bisher schützt es nicht wirkungsvoll vor Diskriminierung. Die von der Koalition angekündigte AGG-Reform muss umfassend und zeitnah kommen“, sagte Ataman. Für ihre Amtszeit kündigte im Juli gewählte Bundesbeauftragte zunächst folgende Schwerpunkte an: Den Schutz vor Diskriminierung stärken: Dafür will sie die Reform des AGG begleiten, Rechtsgutachten vorlegen und Perspektiven von Betroffenen einbringen. Das AGG bekannter machen: Alle Menschen sollten ihre Rechte kennen und wissen, was sie gegen Diskriminierung tun können. Ein flächendeckendes Beratungsangebot gegen Diskriminierung schaffen: Dazu soll ein Förderprogramm mit den Ländern und der Zivilgesellschaft aufgebaut werden. Beratungsstatistik im Überblick 2021 wurden der Antidiskriminierungsstelle des Bundes insgesamt 5.617 Fälle gemeldet, die mit einem im AGG genannten Diskriminierungsgrund zusammenhingen. Davon bezogen sich 37 Prozent der Fälle auf rassistische Diskriminierung. An zweiter Stelle folgte mit 32 Prozent das Merkmal Behinderung und chronische Krankheiten. Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts machten 20 Prozent der Anfragen aus, aufgrund des Alters 10 Prozent. 9 Prozent bezogen sich auf den Merkmalsbereich Religion und Weltanschauung und 4 Prozent auf die sexuelle Identität. Die meisten Diskriminierungserfahrungen wurden im Arbeitsleben (28 Prozent) und beim Zugang zu privaten Dienstleistungen gemeldet (33 Prozent). In 37 Prozent der Fälle hat sich die Diskriminierung allerdings in einem Lebensbereich abgespielt, der nicht oder nur teilweise vom AGG geschützt ist. Der größte Anteil davon betrifft Benachteiligungen im Bereich des staatlichen Handelns, also beispielsweise durch Ämter, durch die Polizei oder die Justiz. Aber auch im Bildungsbereich, in den sozialen Medien oder im öffentlichen Raum wurden regelmäßig Benachteiligungen, diskriminierende Beleidigungen bis hin zu Gewalt erlebt und geschildert. Mehr als 2.000 Anfragen hat das Beratungsteam erhalten, in denen Bezug auf ein Merkmal genommen wurde, das vom Diskriminierungsschutz im AGG nicht erfasst wird. Rechnet man diese zu den Fällen mit AGG- Merkmalsbezug hinzu, erhöht sich die Gesamtzahl der Anfragen auf 7.750 – und liegt damit auf ähnlichem Niveau wie 2020 (7.932 Anfragen) und deutlich über dem der Vorjahre (2018: 4220; 2019: 4247 Anfragen). Die ADS stellt den gesamten Bericht auf ihrer Webseite zum Download bereit.

27. März 2022

Ein Rückblick: Die Aktion „öffentliche Kleiderstange“ im Winter 2022/23

Ein Rückblick auf die letzten drei Winter zeigt, dass die Kleiderstange diesen Winter weniger gut gefüllt wurde als die beiden letzten Winter, die in die Corona-Jahre fielen, in welchen viele Menschen ihr Schränke aussortierten. Es gab so viele Spenden, dass die Kleider teilweise gelagert werden mussten, bis es wieder Platz auf und rund um die Kleiderstange gab. Die meisten Kleiderspenden in diesem Winter kamen in den Monaten November und Dezember, häufig von Menschen, die die Kleiderstange bereits aus den letzten Jahren kannten. Die meisten Kleidungsstücke wurden in einem sehr ordentlichen und sauberen Zustand abgegeben. Doch selten war die Stange über mehrere Tage hinweg gut behängt, so dass Menschen, die das Angebot nutzen wollten, häufig vor einer fast leeren Stange standen Damit möglichst viele Menschen das Angebot auch sprachlich verstehen konnten, haben wir dieses Jahr die Informationen zur Kleiderstange in neun Sprachen auf einer Infotafel angebracht Damit es im kommenden Winter wieder eine durchgehend volle Kleiderstange geben kann, möchten wir Karlsruher Bürger*innen auf folgende Punkte aufmerksam machen: Auch im kommenden Winter, sprich ab November 2023, wird die öffentliche Kleiderstange unter dem Portikus der evangelischen Stadtkirche stehen. Kleider, die im Laufe des Jahres aussortiert werden, können ab November 2023 wieder abgegeben werden und sollten nicht vorschnell in den Altkleidercontainern entsorgt werden, es sei denn sie sind kaputt, dreckig und nicht mehr tragbar. Kann auch Sommerkleidung abgegeben werden? Ja, auch die Sommerkleidung wird von Menschen mitgenommen, die sich auf diese Weise schon für die warmen Tage ausstatten können. Die Aktion „öffentliche Kleiderstange“ wird möglich durch: die Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe in Kooperation mit der evangelischen Stadtkirche in Zusammenarbeit mit dem Modehaus Schöpf.

25. März 2022

Stand auf dem Marktplatz mit dem DAV und „Schulen gegen Rassismus Schulen mit Courage“

Die Antidiskriminierungsstelle war am 23.03.2021 bei der Kundgebung und Informationsveranstaltung „Karlsruhe ist bunt“ mit einem Stand auf dem Marktplatz vertreten. Die Veranstaltung war eine Kooperation des Deutsch-Afrikanischer Vereins DAV in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Netzwerk „Schulen ohne Rassismus Schulen mit Courage“ und anderen interessierten Schulen. Durch unseren Stand konnten wir wertvolle Begegnungen mit Schüler*innen, Mitarbeiter*innen der Schulen und dem Deutsch-Afrikanischen Verein ermöglichen. Unser Ziel war es, auf uns als Antidiskriminierungsstelle und die Möglichkeit der Beratung im Falle von Diskriminierung auch bei Schüler*innen Aufmerksam zu machen – wir sind gerade dabei nachhaltige Strukturen für eine Jugendberatung aufzubauen. Wir konnten Fachkräfte über unsere Workshops zu dem Thema Diskriminierung und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz informieren. Außerdem haben wir unseren Fach- und Aktionstag „Wir wollen wi/e/dersprechen!“ am 28. Mai zu dem Thema Diskriminierung von Jugendlichen beworben, zu dem junge Menschen und Fachkräfte gleichermaßen eingeladen sind. Wir hoffen, dass sich aus den Begegnungen mit den „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ und dem Deutsch-Afrikanischen Verein weitere fruchtbare Projekte ergeben werden!

10. Dezember 2021

Tag der Menschenrechte

Heute ist der Tag der Menschenrechte. Wir erinnern heute daran, dass diese zwar alle Menschen schützen sollten, dies jedoch in vielen Fällen noch eine Zukunftsutopie ist. Der Tag der Menschenrechte ist in Bezug auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der Vereinten Nationen (UN) entstanden. Hier könnt ihr euch über die Geschichte und Wirkung der Erklärung der Menschenrechte durch die UN informieren. Dies ist jedoch nicht die einzige existierende Erklärung der Menschenrechte. So gibt es auch die Afrikanische Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker. Wenn ihr heute aktiv werden und euch für Menschenrechte einsetzen wollt, könnt ihr zum Beispiel bei dem Briefmarathon von Amnesty International mitmachen und damit Menschen in Gefahr unterstützen.

28. Oktober 2021

Öffentliche Kleiderstange ab 15. November

In der kalten Jahreszeit ziehen wir an, was unser Kleiderschrank hergibt, um bloß nicht zu frieren. Doch nicht alle Karlsruher*innen haben das Glück einen gut bestückten Kleiderschrank zu besitzen. Für diese Menschen ist der Winter eine sehr schwere Jahreszeit, vor allem wenn sie kein eigenes Zuhause haben und die Nächte auf unseren Straßen verbringen müssen. Wir möchten, dass in Karlsruhe niemand frieren muss. In Kooperation mit der evangelischen Stadtkirche und in Unterstützung durch das Modehaus Schöpf haben die Antidiskriminierungsstelle und Partnerschaften für Demokratie (Stadtjugendausschuss e.V.) daher eine öffentliche Kleiderstange vor der Stadtkirche am Marktplatz aufgestellt. Die Kleiderstange ist ab dem 15. November frei zugänglich und wird die nächsten Wochen rund um die Uhr vor der Kirche platziert sein. Mit der öffentlichen Kleiderstange möchten wir frierenden Menschen ein bisschen Wärme schenken und ihnen die Möglichkeit geben anonym und barrierearm das Angebot wahrzunehmen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn alle mitmachen: Haben Sie also warme Kleidung zu Hause, die sie nicht benötigen? Dann hängen Sie die Stücke doch an unsere Kleiderstange. Hierfür müssen Sie niemanden informieren, sondern einfach die Stücke an der Stange platzieren.Wir bitten aber darum, die Stange so ordentlich wie möglich zu halten. Für das Gelingen der Aktion sind wir noch auf der Suche nach Menschen, die sich an der Betreuung der Kleiderstange beteiligen wollen. Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine Mail an e.hys@stja.de Die Kleiderstange bringt nicht nur Wärme, sondern zeigt auch Solidarität und Nächstenliebe. Vielen Dank an alle, die mitmachen!

7. September 2021

Aktionstag gegen Wohnungslosigkeit

Der 11. September ist in Deutschland der Aktionstag gegen Wohnungslosigkeit. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. schätzt die Zahlen der Wohnungslosen Menschen in Deutschland aktuell auf 678.000 Personen. Auf ihrer Homepage könnt ihr viel Nützliches zur Lebenssituation von Wohnungslosen erfahren und auch, was zum Beispiel in einem Wohnungsnotfall zu tun ist. Eine Übersicht für Wohnungslose Menschen in Karlsruhe gibt es hier, mit wichtigen Fragen zu Aufenthaltsräumen, Möglichkeiten zum Duschen, Essen und Kleidung. Falls ihr gleich schon in Karlsruhe aktiv werden wollt, könnt ihr zum Beispiel das Herzprojekt Karlsruhe mit Essensspenden bei der Essensausgabe Donnerstags unterstützen. Die taz hat erst kürzlich darüber berichtet, wie aktuell in Deutschland auch Menschen, die regelmäßig in Vollzeit arbeiten von Wohnungslosigkeit betroffen sein können. Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt, hier noch einige Lesehinweise für euch: Gerull, Susanne (2018): „Unangenehm“, „arbeitsscheu“, „asozial“. Zur Ausgrenzung von wohnungslosen Menschen, Bundeszentrale für politische Bildung. Janosch, Clemens (2007): un-gewohnt: Wohnungslose Menschen stellen sich vor Fotos und Lebensgeschichten, Lambertus. Annen, Philipp (2020): Agency auf der Straße: Eine biografietheoretische Studie zu jungen Menschen und ihren Wegen in die Wohnungslosigkeit, Springer VS. Malyssek, Jürgen (2020): Wohnungslose Menschen: Ausgrenzung und Stigmatisierung, Lambertus.

9. April 2019

Deutschland Schwarz Weiss – der alltägliche Rassismus von Noah Sow

„Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Gleichzeitig finden wir es normal, dass uns im Restaurant ein schwarzer Diener aus Porzellan begrüßt. Rassismus zu bekämpfen heißt zunächst einmal, ihn überhaupt als solchen zu identifizieren. Dazu müssen wir lieb gewonnene Vorstellungen […] hinterfragen.“ Für alle, die sich schon lange fragen: Was genau ist Rassismus überhaupt? Noah Sow beantwortet diese und noch viele weitere Fragen. Absolut lesenswert!

21. Februar 2019

The danger of a single story

Chimamanda Ngozi Adichie veranschaulicht in Ihrem Vortrag „The danger of a single story“ eindrücklich, wie gefährlich es ist Menschen, Orte und Lebenswelten durch lediglich eine Perspektive zu betrachten. Vorurteile und Stereotype sitzen tief und um sie zu überwinden, müssen wir offen sein für die vielen verschiedenen Geschichten die Individuen, Räume und Lebenswelten beschreiben.

21. Februar 2019

Artikel bei KA-News

Hier ist der Artikel vom September bei KA-News. Spannend waren die vielen diskriminierenden Kommentare unter dem Artikel. KA-News Moderator:innen mussten sehr viele löschen, ein nachlesen und verfolgen ist aufgrund vieler Lücken nicht mehr möglich. Das lesen der Kommentare und darauf reagieren ist nun nicht mehr möglich.

21. Februar 2019

So bunt ist Deutschland

Deutschland kennt viele Hautfarben!! Für alle die ihren Kindern die Möglichkeit geben wollen, sich selbst und die Freund*innen so zu malen, wie sie sind, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit, ein buntes Set an Hautfarben-Stiften zu bestellen und das auch noch für den guten Zweck! https://www.hautfarben-buntstifte.com/

Kontakt

Wir hören zu.

Mit unserer Beratung bieten wir schnelle und professionelle Hilfe an. Wir geben eine erste Einschätzung in Hinblick auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und zeigen mögliche Vorgehensweisen auf.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Sie wurden diskriminiert oder haben ein anderes Anliegen? Sie erreichen uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

Postfach:
11 13 02
76063 Karlsruhe

Phone number
+49 (0) 721 383 119 32
Email
ads@stja.de

Der Zugang zu den Räumlichkeiten und die Räume der ADS Karlsruhe sind barrierefrei. Es gibt eine barrierefreie Toilette.

Sie möchten lediglich einen Fall melden? Das geht selbstverständlich auch anonym.

Kontaktformular

Optional
Optional

Mit dem Senden der Nachricht erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwenden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.